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Donath A-Z

 

Acai
Euterpe oleracea

Acai-Beeren sind tropische Palmen-Früchte und stammen aus dem nördlichen Amazonas-Becken. Die Acai-Palme oder auch Kohlpalme genannt, gehört als natürlicher, regenerativer Bestandteil zum tropischen Regenwald. Die kleinen, fast schwarzen Beeren haben ein leicht „schokoladiges“ Aroma und gehören zu den Grundnahrungsmitteln der Amazonas-Bevölkerung.

Acai-Palmen anzubauen, schützt den Regenwald und ernährt die Bevölkerung. Die Acai-Beere enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (vergleichbar mit Olivenöl) und weist einen sehr hohen Anteil an bioaktiven Pflanzenstoffen auf. Die Acai gilt im Amazonas-Gebiet schon lange als „Powerbeere“ und erobert nun die Surfer- und Wellness-Szene in ganz Brasilien und der Welt.

 

Acerola
Malpighia punicifolia

Die Acerola gehört botanisch zur Familie der Malpighien-Gewächse und stammt aus den südamerikanischen Tropen. Zu dieser Pflanzenfamilie gehören auch die Lianen. Man vermutet, dass die Acerola-Kirsche ursprünglich von der mexikanischen Halbinsel Yukatan stammt. Die bis zu fünf Meter hohen Acerola-Sträucher werden heute jedoch unter anderem in Brasilien und auf Jamaica angebaut.

Botanisch ist die Acerola-Kirsche eine Steinfrucht, jedoch nicht verwandt mit unserer heimischen Kirsche. Die Früchte sind gelb-orange bis rot und können einen Durchmesser von einem bis drei Zentimeter haben. Das Fruchtfleisch ist weich und saftig und damit sehr empfindlich. Daher findet man in unseren Breiten keine frischen Acerola-Kirschen.

Die Acerola gehört zu den Früchten mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt (3000 mg pro 100 g Fruchtfleisch).

 

Cranberry
Vaccinium macrocarpon

Die Cranberry stammt ursprünglich aus Nordamerika. Die Strauch-Pflanze ist eng verwandt mit der europäischen Preiselbeere und gehört wie diese zur Familie der Heidekrautgewächse sowie zur Gattung der Heidelbeere. Die Cranberry wird in Nordamerika bereits seit dem 18. Jahrhundert großflächig angebaut. Die Früchte werden bis zu zwei cm groß, sind tiefrot und sehr herb-säuerlich im Geschmack.

Die Cranberry war schon zu Beginn unseres Jahrhunderts als Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten bekannt - schon lange vor Entdeckung der Antibiotika. Mittlerweile konnte das alte Erfahrungswissen durch aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen und Studien bestätigt werden. Sogar die therapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe der herben Frucht sind heute bekannt.

Die von uns verwendeten Cranberries stammen aus Kanada.

 

Granatapfel
Punica granatum

Der Granatapfelbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird bereits im alten Testament erwähnt. Man geht davon aus, dass der Baum des Lebens im Garten Eden ein Granatapfelbaum war. Der Granatapfel gilt als Symbol für Fruchtbarkeit und ewige Jugend. Ursprünglich stammt der Granatapfel aus Persien, wo er schon vor über 2000 Jahren kultiviert wurde.

Der Granatapfelbaum wird bis zu 8 Meter hoch. Die Früchte werden bis zu zehn Zentimeter groß und enthalten eine Vielzahl an Samenkernen, die von rotem, geleeartigen Fruchtfleisch umgeben sind. Der Granatapfel enthält bioaktive Pflanzenstoffe, sog. Polyphenole (u.a. Ellagsäure). Das hohe antioxidative Potential des Granatapfels wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauert.

 

Heidelbeere (auch Blaubeere genannt)
Vaccinium myrtillus

Heidelbeeren gehören zur Familie der Heidekrautgewächse. In Europa weit verbreitet ist die Blaubeere (Heidelbeeren, Vaccinium myrtillus). Sie wachsen vor allem auf der nördlichen Halbkugel von der Arktis bis in die Mittelmeerländer.

Die Schale der Beeren ist blauschwarz, das Fruchtfleisch dagegen ist hell mit rötlichem Fruchtsaft. Der Geschmack der Früchte ist süß-säuerlich mit feinem Waldaroma. Heidelbeeren weisen einen hohen Gehalt an bioaktiven Pflanzenstoffen auf.

Neben der einheimischen Produktion erreichen uns außerdem Heidelbeeren aus anderen europäischen Ländern.

 

Mango
Mangifera indica

Der Mangobaum ist in Südostasien seit mehr als 4000 Jahren bekannt. Heute sind Mangos fast überall in den Tropen verbreitet Der immergrüne Baum kann eine Höhe von bis zu 45 Metern erreichen, die Früchte ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm.

Mangos kommen in den unterschiedlichsten Färbungen von grasgrün bis gelborange und leuchtend rot vor, ihr Fruchtfleisch ist leuchtend gelb, zart und saftig. Sie sind länglich rund bis nierenförmig mit glatter, ledriger Haut. Mangos schmecken süß, zugleich aber auch herb und pikant mit einem intensiven, köstlichen Aroma. Mangos weisen den höchsten Pro-Vitamin A-Gehalt aller Früchte auf und enthalten bioaktive Pflanzenstoffe.

Die Mangos für Donath stammen aus Indien.

 

Papaya
Carica papaya

Die Heimat der Papaya wird in Südmexiko vermutet. Heute werden Papayas vor allem in Mittel- und Südamerika, Afrika, Australien und Indien angebaut. Die Papaya, auch Baummelone genannt, wächst traubenartig an bis zu 10 m hohen Bäumen. Die Früchte sind je nach Sorte rund, eiförmig oder länglich mit einer dünnen, ledrigen, gelbgrünen bis goldgelben Schale und können ein Gewicht von bis zu sechs Kilogramm erreichen.

Das tiefgelbe, orange oder lachsrote Fruchtfleisch ist melonenartig süß und sehr saftig. Die pfefferkorngroßen Kerne im Inneren der Frucht enthalten große Menge an Papain, einem eiweißspaltendem Enzym. Die Früchte enthalten bioaktive Pflanzenstoffe, denen man starke antioxidative Wirkung nachsagt.

Die Donath Papayas stammen aus Asien.

 

Preiselbeere
Vaccinium vitis-idea

Das rote Gold des Waldes - so heißen Preiselbeeren in Schweden. Die Preiselbeere gehört zur Familie der Heidekrautgewächse, zu denen auch die Krons-, die Moos- und die Heidelbeere gehören. In Skandinavien ist diese Pflanze am weitesten verbreitet. Der winterharte, immergrüne Zwergstrauch liebt saure Bodenbedingungen.

Erbsengroß sind die leuchtend roten, herbsäuerlich schmeckenden Früchte und müssen daher von Hand gepflückt werden. Preiselbeeren enthalten bioaktive Pflanzenstoffe. Wissenschaftliche Studien befassen sich mit den Wirkweisen der Preiselbeere, die ähnlich der Cranberry sein sollen.

Die für Donath verwendeten Preiselbeeren kommen aus Europa.

 

Sanddorn - die "Zitrone" des Nordens
Hippophae rhamnoides

Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen und ist ein mittelgroßer Strauch mit weideähnlichen Blättern. Die schützende Kraft des Sanddorns war den Menschen schon vor über 300 Jahren bekannt. Überlieferungen berichten von der wohltuenden Wirkung des Sanddorns. Die leuchtend orangefarbigen Beeren haben einen stark sauer bis herben Geschmack.

Sanddorn ist der wild wachsende Vitaminspender des Nordes: Sanddorn enthält sehr viel natürliches Vitamin C, Provitamin A und Vitamin E aus dem Sanddornöl. Darüber hinaus enthält Sanddorn Vitamin B12 und zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente sowie bioaktive Pflanzenstoffe.

Der Name Sanddorn stammt sehr wahrscheinlich vom bevorzugten Wuchsort dieses Strauches, denn es sind oft die Dünengebiete am Meer. Die unscheinbaren Blüten erscheinen von März bis Mai und im Spätsommer reifen die gesunden Beeren heran.

Die für Sanddorn-Vollfrucht verarbeiteten Beeren stammen alle aus Europa.

 

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